Wieland zum Genießen
Sonntagnachmittag mit Wieland
Die Wieland-Gesellschaft e.V. lädt am 16. Februar 2025 zu einem literarischen Beisammensein in die oberen Räume des Komödienhauses ein. Bei Kaffee, Tee oder Wein spricht Gunther Dahinten über Christoph Martin Wielands Werk „Der Neue Amadis“ – ein fulminantes Versopus. Musikalisch begleitet wird er von Roland Boehm an der Gitarre.
Beginn: 16.00 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr;
Eintrittspreis: 9 € (Verzehr inbegriffen).
Karten an der Tageskasse.
„Der Neue Amadis“ ist eines der letzten Werke des Dichters Wieland aus seiner Zeit als Kanzleiverwalter in Biberach von 1760-1769 und wurde 1771 veröffentlicht. Die Verserzählung geht frei auf den Ritterroman Amadis de Gaule zurück, entstanden im frühen 16. Jahrhundert in Spanien und bald darauf ins Französische übersetzt. Wieland ging es jedoch nicht um eine Nacherzählung dieser Geschichte, sondern das Wort „Amadis“ hat in ihm eine kapriziöse Stimmung erzeugt, aus der heraus er eine satirisch-dreiste Ritterparodie mit vielen Überraschungen in Versform niederschrieb. Dabei geht es um eine Gruppe von wundersamen Menschen, die in verrückte Liebes-, Eifersuchts- und Kampfhändel verwickelt werden. Allen voran der modellhafte Ritter Amadis, jugendlich-mädchenhaft im Aussehen, aber kämpfend wie der Ritter Roland und stets nach einem weiblichen Ideal suchend.
Für Gunther Dahinten, der sich der Biberacher Werke von Christoph Martin Wieland angenommen hat, ist diese Verserzählung „ein fulminantes, vielschichtiges Spitzenwerk eigenster Prägung, dem mehr Aufmerksamkeit zu widmen wäre.“
Eine Kooperation mit dem Dramatischen Verein
Erster Schultag der neuen Fünftklässler am Wieland-Gymnasium
Erster Schultag der neuen Fünftklässler am Wieland-Gymnasium
Im Rahmen der feierlichen Begrüßung und Aufnahmefeier der neuen Fünftklässler Anfang September erhielt jede Schülerin / jeder Schüler von der Wieland-Gesellschaft e.V., mit Unterstützung der Bruno-Frey-Stiftung, eine kleine Wieland-Biographie, um damit den Namensgeber ihrer neuen Schule, Christoph Martin Wieland, kennen lernen zu können.
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Führungen durch den Wieland-Park
Kulturdenkmal Wieland-Park
Führungen durch den Wieland-Park
Die Wieland-Gesellschaft e.V. bietet auch in diesem Sommer und Herbst 2024 wieder fünf Führungen durch den Wieland-Park an, das erste Mal am Samstag, 10. August 2024, 15 Uhr; Dauer: eine gute Stunde. Treffpunkt ist der Eingang zum Wieland-Park an der Saudengasse, bei der Figur „Wieland im Sturm“.
Im Mai dieses Jahres wurde der Biberacher Wieland-Park durch das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) als Kulturdenkmal ausgewiesen. Im Spannungsfeld von Natur und Kultur hat der Künstler Hans Dieter Schaal zwischen 1997 und 2000 ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das insbesondere für eine kleinere Stadt wie Biberach eine gartenhistorische Besonderheit darstelle, so Andreas Buschmeier vom LAD. Dabei hat Hans Dieter Schaal die literarisch-biographischen Bezüge zu Christoph Martin Wieland als „Zitate“, wie er es nennt, in den Raum gestellt. Durch diesen nun vom LAD ausgezeichneten Park führen Barbara Leuchten und Regina Vogel von der Wieland-Gesellschaft e.V.
Weitere Termine sind die Samstage:
24. August, 21. September, 28. September und 12. Oktober, jeweils um 15 Uhr. Die Führungen sind kostenlos, Spenden willkommen.
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„Der Wolllustsänger Wieland“
„Der Wolllustsänger Wieland“
Vortrag von Dr. Egon Freitag, Weimar
„Sittenverderber“, für den man beten müsse, wurde Wieland von seinen Zeitgenossen nach der Veröffentlichung der „Comischen Erzählungen“ geschimpft. Gegen diesen Vorwurf, gegen dieses Missverstehen seiner Absichten hat der Aufklärer Christoph Martin Wieland seine „Philosophie der Liebe“ gesetzt.
Was es mit diesem scheinbaren Widerspruch – Vereinbarkeit von Verstand und Gefühl – auf sich hat, das erläutert Dr. Egon Freitag aus Weimar in seinem Vortrag „Der Wolllustsänger Wieland“. Dr. Freitag ist ein profunder Kenner Wielands und ein unverkennbarer Wieland-Liebhaber. In Biberach ist er seit Jahren bekannt durch seine fundierten, anregenden und erheiternden Vorträge.
Nach diesem Vortrag wird eine erste Skulptur aus dem Holz der Biberacher Wieland-Linde vorgestellt, geschaffen vom Künstler und Holzgestalter Bernhard Schmid aus Rettenbach. Die Verbindung zwischen dem Vortrag und der Skulptur schafft eine zauberhafte Versdichtung von Christoph Martin Wieland, natürlich zum Thema Liebe, Empfindsamkeit, Sinnlichkeit und Erotik.
Freitag, 20. September 2024, 18 Uhr;
Gemeindezentrum St. Martin Biberach, großer Saal
Einlass: 17.30 Uhr, Eintritt: 12,00 EUR (inklusive Getränk), Tageskasse
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„Ich bring euch aus dem Feenland“…
„Ich bring euch aus dem Feenland“… Wieland im Wieland-Park
Am Mittwoch, 17. Juli 2024 veranstaltet die Wieland-Gesellschaft e.V. im Wieland-Park von 16 bis 17 Uhr eine szenische Lesung mit dem Titel „Ich bring euch aus dem Feenland…“
Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Parks – 1999 als Bürgerpark eingeweiht und 2004 in Wieland-Park umbenannt. Und so, wie sein Gestalter, Gartenarchitekt Hans Dieter Schaal, Wielands Gedanken in seine Rauminstallation gesetzt hat, so treffen sich zwei Feen, die Wieland noch persönlich gekannt haben, zu einem Streifzug durch seine Biographie und lassen den Dichter und Denker immer wieder selbst zu Wort kommen. Den Text hat die Bühnenautorin Vicki Spindler aus Weimar speziell für dieses Jubiläum verfasst und trägt ihn, gemeinsam mit Ulla Reeder, dem Publikum vor. Gärten und Parkanlagen waren für Wieland der freie Raum, in dem er kreativ sein konnte. In einer Art Rahmenprogramm spielen zu Beginn die Bischof Sproll Trommler und Pfeifer ein Ständchen; es ist Schützenfest. Am Ende der Veranstaltung gibt es ein Angebot an handgefertigten Kacheln, Unikate einer jungen Künstlerin in Grün und Blau als Hinweis auf Natur und Wasser. Auch das Wieland-Café der „Bürger für Bürger“ hat dann geöffnet.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Kreissparkasse Biberach.
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Wieland und Karl May
Wieland und Karl May
Eine Spurensuche
Referentin: Laura Thüring, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Karl-May-Gesellschaft e.V.
Donnerstag, 10. Oktober 2024, 18 Uhr, Gemeindezentrum St. Martin, Biberach, Großer Saal
Weitere Informationen folgen.
Wieland zum Genießen
Wieland zum Genießen

Sonntagnachmittag mit Wieland
Die Wieland-Gesellschaft e.V. lädt zu einem literarischen Beisammensein in die oberen Räume des Komödienhauses ein. Bei Kaffee, Tee oder Wein liest Gunther Dahinten aus C. M. Wielands „Comischen Erzählungen“ an den Sonntagen 28. Januar, 25. Februar und 17. März 2024.
Musikalisch begleitet wird er von Roland Boehm.
Beginn der Lesung: jeweils 16.00 Uhr
Einlass ab 15.30 Uhr
Eintrittspreis: 9,- € (Verzehr inbegriffen)
Karten an der Tageskasse.
Als zweite der „Comischen Erzählungen“ liest Gunther Dahinten gemeinsam mit Ulla Reeder die Geschichte um „Aurora und Cephalus“. Alle diese Erzählungen hatte Wieland speziell für die Rokokogesellschaft des »Warthauser Musenhofes« zwischen 1762 und 1765 verfasst und im dortigen Turmzimmer zum Ergötzen seiner Zuhörer vorgelesen.
Die Erzählungen enthalten Szenen aus der Welt der Götter, Nymphen und Faune und haben dem Dichter wegen der darin enthaltenen Erotik viel ärgerliche Kritik bei seinen Zeitgenossen und den Ruf eines angeblich »schlüpfrigen« Erotikers eingebracht. Dabei ging es Wieland doch in erster Linie um das Spiel zwischen Tugend und Verführung.
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Programmvorschau 2024
Programmvorschau 2024
Januar, Februar und März
Sonntagnachmittag bei Wieland
8. März
Jahreshauptversammlung
27. April
„Der Wolllustsänger Wieland“
17. Juli
Parkjubiläum – 5 Jahre Bürgerpark, 20 Jahre Wieland-Park = 25 Jahre
August bis Oktober
Führungen durch den Wieland-Park
10. Oktober
Wieland und Karl May – Eine Spurensuche
Wieland zieht Kreise
Wieland zieht Kreise
Barbara Leuchten konnte als Präsidentin der Wieland-Gesellschaft e.V. im November und im Dezember 2023 zwei Einladungen annehmen und dort über die Arbeit der Wieland-Gesellschaft e.V. sprechen bzw. einen Vortrag darüber halten:
Im November hatte das Wieland-Forschungszentrum e.V. in das Wielandgut Oßmannstedt eingeladen; die Veranstaltung stand unter dem Thema: „Kaleidoskop oder Kuriosum? 250 Jahre Teutscher Merkur“.
Anfang Dezember nahm Barbara Leuchten als Referentin an der wissenschaftlichen Tagung des Forschungsverbunds Frühe Neuzeit Südwest an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz teil. Das Thema lautete: Konkurrenzen und gescheiterte (Kunst-)Reformen.